Der von Bernd Gehrig selbst gewählte Titel der Ausstellung ist zugleich Titel einer umfangreichen Werkreihe zwischen 1992 und 2010 entstandener Bilder. Bernd Gehrig schreibt dazu: „Immer der Angst entlang. Die Angst weist uns den Weg. Dann kann Angst zum Wegweiser für entschlossenes und mutiges Handeln werden.“
Sein umfangreiches und stets weiter wachsendes – um nicht zu sagen wucherndes – Schaffen ist spätestens seit den Ausstellungen in der Galerie Himmelheber (1997), im Forum für Kunst (1912) und im Museum „Haus Cajeth“ (2021) in Heidelberg einer größeren Öffentlichkeit bekannt, obwohl er zurückgezogen lebt und, wie es Barbara Schulz, die Leiterin des Museums Haus Cajeth, es einmal formuliert hat: „Er arbeitet im Untergrund am Gewebe der Welt“.
Gehrig, dessen Arbeiten außer in Heidelberg auch in Leipzig und Münster gezeigt wurden, machte sein Abitur als Stipendiat der katholischen Internatsschule Sasbach, studierte Soziologie, Pädagogik und Psychologie in Berlin, engagierte sich nach seiner Rückkehr in der Kinderbetreuung am Collegium Academicum und im Kinderhaus Neuenheim, wurde ökologisch orientierter Gärtner, verkaufte Obst und Gemüse auf Heidelberger Märkten und als „fliegender Antiquar“ Bücher unter anderem im Neuenheimer Campus der Universität.
Seit 1986 malt er so gut wie täglich, zeichnet, vorzugsweise mit Ölkreide, löst das Gezeichnete dann zum Teil mit Sonnenblumenöl wieder auf, so dass malerische Flächen entstehen, in die dann wiederum Zeichen und Chiffren eingeschrieben werden. „Die Haltung, mit der ich meine Bilder male“, so schreibt er selbst, „könnte ich so umreißen: Wenn ich spielerisch an die Dinge herangehe, bin ich hinterher immer erstaunt, was alles möglich ist. Vielschichtig, aber immer trotzdem einfach und klar sollen meine Bilder sein, wie nützliches Unkraut – wild und ungezähmt. Wenn ich eine Pflanze sein könnte, wäre ich am liebsten Löwenzahn.“
Gehrig, dessen Arbeiten außer in Heidelberg auch in Leipzig und Münster gezeigt wurden, machte sein Abitur als Stipendiat der katholischen Internatsschule Sasbach, studierte Soziologie, Pädagogik und Psychologie in Berlin, engagierte sich nach seiner Rückkehr in der Kinderbetreuung am Collegium Academicum und im Kinderhaus Neuenheim, wurde ökologisch orientierter Gärtner, verkaufte Obst und Gemüse auf Heidelberger Märkten und als „fliegender Antiquar“ Bücher unter anderem im Neuenheimer Campus der Universität.
Seit 1986 malt er so gut wie täglich, zeichnet, vorzugsweise mit Ölkreide, löst das Gezeichnete dann zum Teil mit Sonnenblumenöl wieder auf, so dass malerische Flächen entstehen, in die dann wiederum Zeichen und Chiffren eingeschrieben werden. „Die Haltung, mit der ich meine Bilder male“, so schreibt er selbst, „könnte ich so umreißen: Wenn ich spielerisch an die Dinge herangehe, bin ich hinterher immer erstaunt, was alles möglich ist. Vielschichtig, aber immer trotzdem einfach und klar sollen meine Bilder sein, wie nützliches Unkraut – wild und ungezähmt. Wenn ich eine Pflanze sein könnte, wäre ich am liebsten Löwenzahn.“
