Elke Weickelt

 
 
Nach dem Medizinstudium entschloss sich Elke Weickelt Ende der 80er Jahre zu einem zweiten Studium der Kunst an der Freien Kunstakademie in Mannheim. Über die Beschäftigung mit der menschlichen Psyche entwickelt sich als ein erster Schwerpunkt in ihrem künstlerischen Schaffen die Auseinandersetzung mit der Ausdruckskraft autodidaktischer Werke der sog. Primitiven Kunst, der Kunst von Menschen mit psychischer Erkrankung und der Kinderzeichnungen.
 
Nach einer einjährigen Reise durch Südamerika 2019, insbesondere durch die Mitarbeit an Projekten im Amazonas-Regenwald, änderten sich die Inhalte von Weickelts Kunst in markanter Weise. Die Erdlinge treten als Protagonisten in Erscheinung. Mensch/ Tier oder auch Mensch/ Natur bilden jetzt das für Weickelts Schaffen so charakteristische Gegensatzpaar. Diese Beziehung wird spielerisch, kritisch, ironisch und immer in dialogischer Konstellation beleuchtet. Die Themen sind scheinbar zeitlos aktuell und spiegeln die Erfahrungen des Erlebten in Südamerika wider: Naturzerstörung, Klimawandel, der Umgang mit der indigenen Bevölkerung, Entmenschlichung, Entfremdung.
 
Die Ausstellung "Schöpfung bewahren" mit Werken von Elke Weickelt ist noch bis zum 21. September 2026 im +punkt. zu sehen. 
 
Die Ausstellung kann nach Vereinbarung besichtigt werden.
 

 

Virtuelles Gästebuch zur Ausstellung

Beim Betrachten von Kunstwerken werden Gedanken in uns wach, Erinnerungen steigen hoch, Assoziationen drängen sich auf, Gefühle melden sich. Mal spontan, mal nach längerem Betrachten. Kunstwerke bringen uns so in Kontakt mit uns selbst und mit der Welt.
 
Wir laden Sie ein, Ihre Erfahrungen im Kontakt mit diesen Kunstwerken zu teilen.
 
Unserer virtuelles Gästebuch steht Ihnen zur Verfügung. Scannen Sie dazu einfach den QR-Code, der Sie zum Gästebuch führt. Gerne dürfen Sie auch mit den Einträgen der anderen Besucher*innen ins Gespräch gehen.
 
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Bereits eingeschickte Beiträge

Ihr Beitrag: Sehr schöne Bilder!

Ihr Beitrag: Liebe Frau Weickelt, Ihre Werke regen zum Nachdenken an. Sie sind rätselhaft, lassen Deutungsspielräume und zeugen zugleich von einem Gespür für Farbwirkung und Komposition. Die vordergründige optische Leichtigkeit der Pastelltöne steht im Widerspruch zu den angedeuteten inhaltlichen Themen, was den Betrachter in den Bann zieht. Hier im Pluspunkt wirken Ihre Werke.