
Gero Hellmuth, geboren 1940 in Neustrelitz, studierte an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe bei den Professoren Klaus Arnold, Peter Dreher und Gottfried Meyer, außerdem Kunstwissenschaft und Philosophie in Freiburg, Karlsruhe und Stuttgart. Er lebt und arbeitet seit 1971 in Singen am Hohentwiel. Bekannt geworden ist er vor allem durch seine expressiven, überaus dynamischen Arbeiten zum biblischen HIOB-Thema und den Auschwitz-Zyklus, Arbeiten, in denen Fundstücke, unterschiedliche Materialien, Farbe und gestische Form im Grenzbereich zwischen Malerei, Skulptur und Assemblage einander ausdrucksstark begegnen. Ausgangspunkt seiner Kunst ist das empathische Mitleiden angesichts des Leidens der anderen, aber auch die Perspektive der Zuversicht und der Hoffnung auf Licht im Dunkel. Ein besonderes Anliegen war ihm immer die Aussöhnung mit Polen, die sich in zahlreichen Ausstellungen in prominenten Museen des Nachbarlandes manifestierte.
