Hilke Turré
Ungewöhnlich ist bei Hilke Turré unter anderem die Kombination sehr gegensätzlicher Materialien: Stahl, Jute, Ton und natürliches Glutin. Manche Arbeiten erinnern an prähistorische Figuren, an Totems, an Mumien, an eine uralte Vergangenheit, die Basis und Ursprung unserer fragilen Gegenwart ist, aber auch Anklänge an die Expression gotischer Skulpturen lassen sich beobachten. „Jede Figur erzählt vom Vergehen und Entstehen, dem ewigen Kreislauf wechselseitiger Bezogenheit, dem Kern des Daseins“, schreibt die Mülheimer Galeristin Ricarda Fox im Katalog einer Ausstellung, und weiter: „Hilke Turré hat sich mit ihrer Kunst ein eigenes Universum geschaffen, das weit ab jeder Kompromisshaftigkeit und Anbiederung all die Erfahrung ihres über 40-jährigen Schaffens in dieser nun vollendeten Form zum Ausdruck bringt.“ | www.hilke-turre.de
Die Ausstellung kann nach Vereinbarung besichtigt werden.
