Kunst am Bau

Spiegelglyphen im Innenbereich und sandgestrahlte Glyphen an der Glasfassade tauchen den +punkt. in eine dezente lichtschimmernde Atmosphäre.

Die rätselhaften Zeichen umgeben einen Ort, der Menschen aller Bekenntnisse und Religionen einlädt, sich miteinander Grundfragen der menschlichen Existenz zu nähern. Auf den ersten Blick erinnern die Glyphen an Schriftzeichen. Gestaltet wurden sie von der Künstlerin Bernadette Hörder:
 
"Angeregt vom Gedanken der Kommunikation und einer gemeinsamen Sprache arbeite ich hier mit Zeichen, die wie Buchstaben zusammengesetzt sind. Sie scheinen wie Worte lesbar und voller Bedeutung, sind jedoch frei von narrativen und illustrativen Elementen."
 
Die Glyphen lassen sich deuten als Anspielung auf die Schriftreligionen und auf die Vieldeutigkeit der Worte. Sie spiegeln die Unverfügbarkeit aller Kommunikation und die Sehnsucht nach echter Begegnung.